Über unsere denkwürdige Fahrt zum Konzert mit Haggard und Runkel nach Berlin - ein Reisebericht von Chriz
Core around the clock
“One two three o’clock four o’clock rock…” – der olle Bill Haley hat es schon damals gewusst: Rock’n’Roll ist ein Vollzeitjob. Das sieht auch mein Wecker so. Um 3.30 Uhr ruft er mich mit einem Tarzanschrei aus dem Schlaf. Damit wir uns recht verstehen: Wir sprechen von der Zeit vor Morgengrauen. Florian ist bereits auf den Beinen, was mir hilft, die Waagerechte zu verlassen. Timo und Anne wirken im Gegensatz zu mir frisch wie der junge Frühling. In der Morgenmuffelstatistik der Band liege ich scheinbar weit vorne. Das hilft allerdings wenig: Eine halbe Stunde später rollt der Bus vor dem Proberaum los. Schließlich gilt es, am späten Mittag in Berlin zu sein. Die Anlage bläst uns Baroness, die Queens Of The Stone Age und Machine Head um die Ohren, die Stimmung ist gut, die Fahrt trotz Neun-Personen-Besetzung angenehm. Ein bisschen Gruppenkuscheln hat noch Niemandem geschadet und letztlich ist die Bundeshauptstadt ja auch gar nicht so weit weg. Unter normalen Umständen. Doch an diesem Septembertag ist nichts wie sonst.
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